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Erstellung eines wirksamen Code of Conduct

Ein Mandant von TAF bat um die Erstellung eines wirksamen ethischen Kodex (Integritätsrichtlinie, Code of Conduct), um seinen Mitarbeitern eine Handlungsorientierung für ihren betrieblichen Alltag zu bieten.

Ausgangslage

Ein Verstoß gegen sie kann Sanktionen für die Mitarbeiter zur Folge haben bis hin zu Kündigungen oder juristischen Folgen etwa bei dolosen Handlungen. Anders ausgedrückt, fällt es Organisationen mit einer solchermaßen kodifizierten Wertorientierung leichter, sich von den Mitarbeitern zu trennen, die diese Werte nicht leben wollen oder können.

Eine Integritäts- oder Verhaltensrichtlinie hat eine präventive Funktion für eine Organisation, um sie vor Wirtschaftskriminalität zu schützen. Oftmals entspringt der Wunsch nach einer solchen Richtlinie auch aus einer Anforderung der Überwachungsorgane, wie z.B. dem Aufsichtsrat oder Beirat. Für die Beschäftigten einer Organisation soll die Verhaltensrichtlinie eine Orientierung für richtiges Verhalten in Konfliktfällen liefern, aber gleichzeitig auch dazu dienen, möglicherweise strafbare Handlungen anderer zu erkennen.

Eine partizipative Vorgehensweise bei der Erstellung einer solchen Richtlinie zielt darauf ab, die Beschäftigten, die diese Richtlinie später im beruflichen Alltag leben sollen, einzubinden. Auf Wunsch der Geschäftsleitung sollten die Mitarbeiter in die Entwicklung eingebunden sein, deren Belange berücksichtigt werden und die Wünsche der Geschäftsleitung ebenfalls Eingang finden.

Beratungsauftrag

Integritätsrichtlinien sind von der Unternehmensleitung genehmigte Dokumente, die das gewünschte Verhalten in einer Organisation beschreiben. Sie dienen unter anderem zur Prävention gegen Wirtschaftskriminalität, aber auch zur Einhaltung von Standards wie dem Verbot von Benachteiligungen, Kinderarbeit oder zur Produktsicherheit. Auf Grund der organisatorischen Aufstellung unseres Mandanten sowie der Besonderheiten des Projektgeschäfts ergaben sich individuelle Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Richtlinie.

Die methodische Umsetzung erfolgte unter der Prämisse, eine wirksame, d.h. von der Unternehmensleitung und den Beschäftigten akzeptierte und umsetzbare Lösung zu finden. Diese Grundüberlegung floß in die Projektmeilensteine mit ein, so dass alle Stakeholder ihren Input geben konnten, bevor der Rohentwurf der Richtlinie zur Diskussion und zur Genehmigung gestellt wurde.

Ergebnis

Die partizipative Erstellung der Richtlinie führte zu einer Berücksichtigung der Belange sowohl der Mitarbeiter wie auch der Geschäftsleitung. Im Rahmen der Erstellung wurden darüber hinaus auch Themen diskutiert, die bei eine rein analytischen Vorgehensweise nicht berücksichtigt worden wären. Die Richtlinie deckte alle wesentlichen regelungsbedürftigen Bereiche unseres Mandanten ab.

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