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Netzwerktreffen von The AuditFactory

Das Netzwerk von The AuditFactory umfasst mittlerweile über 40 Senior Professionals aus den verschiedensten Bereichen der Internen Revision und Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität. Wir haben uns auf unserem diesjährigen Treffen zu fachlichen Themen und zur Vertriebsstrategie ausgetauscht. Nicht-fachlicher Höhepunkt war der Vortrag des bekannten Speakers, Autors und Managementberaters Alexander Groth.

Alexander Groth, Redner für Führung, ist Lehrbeauftragter für Leadership an der TU München und hat bereits zweimal den Best Teaching Award als bestbenoteter Dozent der BWL-Fakultät erhalten. Das Thema des Vortrags war „Generation Smartphone und Leadership 3.0 – Wie Leader sich in Zeiten der Digitalisierung verändern sollten“. Sein Beitrag zeigte anschaulich, welche Auswirkungen die Digitalisierung und die Generation Smartphone (= Gen Y + Gen Z) in den nächsten Jahren auf die Führung von Unternehmen und auch auf deren Mitarbeiter haben werden. Hier einige seiner Kernaussagen:

Die Generation Smartphone stellt neue Anforderungen an die Führung von Mitarbeitern. Hier betonte der Redner Groth vor allem den ausgeprägten Wunsch der jungen Generationen nach positivem Feedback. Auch die Vorgänger aus der Generation X und die Baby Boomer hätten gern positive Rückmeldungen bekommen, akzeptierten aber das schwäbische Lob „Net gschimpft is globt genug“ als übliche Führungsmaxime. Die Generation Smartphone nimmt das nicht mehr hin und wird bei einer solchen Führung mit den Füßen abstimmen, also das Unternehmen verlassen. Führungspersonen müssen lernen, professionelles kritisches und vor allem positives Feedback zu geben. Zu einer guten Feedbackkultur gehört auch die Fähigkeit, als Leader selbst Feedback zur eigenen Führung einzuholen. Groth erläuterte dies am Beispiel außergewöhnlich erfolgreicher Leader. Tatsächlich ist das Bestreben, sich selbst Feedback einzuholen, bei deutschen Führungskräften kaum vorhanden.

Anregend war auch, was der Redner Groth über die veränderten Werte der Generation Smartphone vortrug. Demnach wollen viele der jüngeren, gut ausgebildeten Wissensarbeiter heute nicht nur eine professionelle Führung, sondern vor allem eine Arbeit, die Sinn in sich birgt. Wie man als Unternehmen Sinn anbieten kann, zeigte Alexander Groth anhand des Beispiels Hilti, das die vier Werte Mut, Teamwork, Integrität und Engagement propagiert. Jeder der knapp 18.000 Hilti-Mitarbeiter weltweit nimmt drei Jahre lang jedes Jahr an einem zweitägigen Workshop teil, in dem diese Werte für die eigene Arbeit reflektiert werden. Umsatzmaximierung betreiben, wird die neue Transparenz aufgrund der Digitalisierung in Zukunft zeigen.

Alexander Groth ist der Überzeugung, dass die exponentiell wachsende Computerleistung zu einer neuen Transparenz führen wird. Schon heute gibt es zum Beispiel viele Bewertungsportale, welche die Transparenz von Qualität und Preisen erhöhen. In Zukunft wird man darüber hinaus sehen können, inwieweit Unternehmen sich gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten fair verhalten. Unternehmen sollten daher heute schon an ihrer Führungskultur arbeiten, um diese neue Transparenz selbstbewusst für sich nutzen zu können.

Mit vielen anschaulichen Beispielen aus der Praxis begeisterte der Redner für Führung die Netzwerkpartner von AuditFactory und trug wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.

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