The AuditFactory Newsletter 4/2010
 

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dies ist der Newsletter von The AuditFactory mit aktuellen Informationen zu Themen aus dem Bereich Internal Audit und Forensic Services.

 
  Inhaltsübersicht:
   
Stellenangebot für Senior Auditor
Compliance-Schulungen mit E-Learing
Korruptionsverdacht bei Ferrostaal
Korruptionsverdacht bei Hewlett Packard
 
 

Stellenangebot für Senior Auditor

 
 

The AuditFactory sucht für ihren Mandanten (Sitz: Bayern) einen erfahrenen Internen Revisor (m/w) zur Durchführung von kaufmännischen Prüfungen im mittelständischen Konzern im In- und  Ausland. Ihr Reiseanteil wird bei sehr erträglichen geschätzten 30 % liegen und das europäische und außereuropäische Ausland umfassen.
Die Prüfungen werden mit den klassischen Schwerpunkten im Bereich der Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit durchgeführt. Grundlage sind die jeweiligen  Complianceregelungen wie lokale Gesetze und interne Regelungen des Konzerns.

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Compliance-Schulungen mit E-Learing

 
 

So individuell wie die Geschäftsprozesse des Mittelstandes organisiert sind, so sollten auch seine Compliance-Lösungen sein. Ein Beratungsunternehmen hat sich mit seinen Beratungs- und Tool-Lösungen genau diesen Mittelstandslösungen verschrieben und versteht  Compliance als ein ganzheitliches und interdisziplinäres Präventionskonzept.  Diesem Ansatz folgend hat das Unternehmen nun ein interaktives und computergestütztes Lernprogramm (E-Learning) entwickelt, um das Kernthema der effektiven und zugleich wirtschaftlichen Schulung von Mitarbeitern für die mittelständischen Mandanten umzusetzen.

Wer Mitarbeiter nachweislich schult, kann im „Fall des Falles“ seine Haftungsrisiken reduzieren und auf Entlastung hoffen. Im Idealfall wird damit zugleich eine Wertekultur vermittelt, die wirklich zu einer Verhaltensänderung führt, zumindest in jenen Bereichen, in denen das bisherige Handeln im Lichte der Compliance-Vorgaben mit einem Fragezeichen versehen werden muss.

Die Lernprogramme umfassen sämtliche Inhalte, die üblicher Weise im Rahmen von Ethikrichtlinien und Verhaltensstandards an Mitarbeiter vermittelt werden sollten, zum Beispiel die Abwehr von Bestechung und Korruption, der richtige Umgang mit Interessenskonflikten und Geschäftspartnern oder auch Verhaltensempfehlungen zum Schutz vertraulicher Firmeninformationen.

Die Vermittlung von Wissen kann durch einen integrierten Multiple Choice Test überprüft werden. Das Programm kann an unternehmensspezifische Erfordernisse oder Risiken angepasst werden. Dies beginnt beim Corporate Branding und geht bis zur Berücksichtigung spezifischer Compliance-Risiken und zur Verarbeitung konkreter Fallbeispiele oder eigener Richtlinien aus der jeweiligen Branche.

Optional erhält jeder Mitarbeiter ein  Zertifikat, das die erfolgreiche Teilnahme an der Compliance-Schulung bescheinigt. Für den Arbeitgeber ist dies zugleich der Nachweis darüber, dass er seinen gesetzlichen Verpflichtungen zur Schulung der Mitarbeiter über interne und externe Vorgaben nachgekommen ist.

www.caperium.com

 

Korruptionsverdacht bei Ferrostaal

 
 

Der Industriedienstleister Ferrostaal soll jahrelang Schmiergelder bezahlt haben und die Schmiergeldzahlungen auch für Drittunternehmen abgewickelt haben. Es geht dabei um Geschäfte in Millionenhöhe. Die Staatsanwaltschaft München hat nun ein Ermittlungsverfahren gegen Ferrostaal-Chef Matthias Mitscherlich wegen Untreue eingeleitet. Das Unternehmen selbst will die amerikanische Anwaltskanzlei Debevoise & Plimpton mit Ermittlungen in der Korruptionsaffäre beauftragen.

Im Zentrum der momentanen Ermittlungen steht die Lieferung zweier U-Boote an Portugal. Ferrostaal gewann im November 2003 den 880-Millionen-Euro Auftrag. Die Ermittler fanden dabei Hinweise, nach denen ein Nebenjob-Diplomat bei der Anbahnung des Geschäfts behilflich war. Dieser soll im Sommer 2002 ein Gespräch zwischen einem Ferrostaal-Vorstand und dem damaligen portugiesischem Premierminister Barroso vermittelt und dafür die stattliche Summe von 1,6 Mio. Euro kassiert haben.

Die Münchner Staatsanwälte stießen bei dem Geschäft auf mehr als ein Dutzend verdächtige Vermittlungs- und Beraterverträge. Sie alle sollen, so steht es in den Ermittlungsakten, "zur Verschleierung von Zahlungswegen" gedient haben, um diese "an Entscheidungsträger der Regierung, der Ministerien oder der Marine Portugals als Bestechungsgelder" weiterzugeben. Ferrostaal will sich wegen der laufenden Ermittlungen zu den Vorwürfen selbst nicht äußern.

Es gibt noch weitere Geschäfte die Ferrostaal betreut haben soll. So das einer Firma in der Nähe von Bremen, für die Ferrostaal im Jahr 2006 ein 28-Millionen-Euro-Geschäft über ein Küstenwachboot für die kolumbianische Marine eingefädelt haben soll. Die Essener strichen für ihre Dienste fünf Prozent Provision ein. Dafür sollen sie laut Akten der Staatsanwaltschaft über Ferrostaal de Colombia die Bestechungsgelder an "Entscheidungsträger bei Marine und Ministerium" organisiert haben, die zwischen 625.000 und 840.000 Euro betrugen.

Die Ferrostaal AG ist ein deutsches Industriedienstleistungsunternehmen mit Sitz in Essen. Ferrostaal ist eine Tochtergesellschaft der International Petroleum Investment Company (IPIC) aus Abu Dhabi mit der Münchner MAN SE als Minderheitsaktionärin (30%). Die geplante Übernahme der 30% vom MAN-Konzern sei nun fraglich. Die IPIC wolle entweder den vereinbarten Kaufpreis reduzieren oder das gesamte Geschäft rückgängig machen.

 

Korruptionsverdacht bei Hewlett Packard

 
 

Der amerikanische Konzern steht im Verdacht, in Russland Bestechungsgelder bezahlt zu haben, um an einen lukrativen Auftrag zu kommen. Es handelte sich um ein 35-Millionen-Dollar Geschäft, für das acht Mio. Dollar Schmiergeld gezahlt worden sein sollen. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Dresden geführt, da die Computer von der deutschen Niederlassung von HP geliefert worden sind. Die Dresdner haben die russischen Behörden um Amtshilfe gebeten.

Am vergangenen Mittwoch sollen die HP-Büros in Moskau von den russischen Behörden durchsucht worden sein. Das besondere an diesem Fall ist die Tatsache, dass die russische Generalstaatsanwaltschaft den Auftrag vergeben hat. Der Auftrag umfasste ein hochentwickeltes Computersystem für das Hauptbüro der russischen Staatsanwaltschaft, das abhörsichere Kommunikation ermöglichen soll. Die russische Generalstaatsanwaltschaft ist selbst im Kampf gegen Korruption aktiv.

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verantwortlich für den Inhalt dieses Newsletters:
Elmar Schwager
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