The AuditFactory Newsletter 03/09
 
 

The AuditFactory Newsletter 03/09

 
 

###USER_title### ###USER_name###

dies ist der Newsletter von The AuditFactory mit aktuellen Informationen zu Themen aus dem Bereich Internal Audit und Forensic Services.

 
  Inhaltsübersicht:
   
TAF referiert bei Europa-Tagung des ACFE
TAF Chief Audit Executives Network
Kurzcheck Bauprozesse (neu)
Jobbörse: Neues Suchprofil
FraudFighter: Kein Internes Kontrollsystem in der Gemeinde Sersheim
 
 

TAF referiert bei Europa-Tagung des ACFE

 
 

TAF leistet einen Beitrag auf dem diesjährigen Kongress des ACFE in London. Frau Dr. Judith Brombacher, Ph.D., CIA, CFE referiert über die Wirkungsanalyse bei Anti-Fraud-Management Systemen.

Wirkungsanalysen sind fortgeschrittene Verfahren für die Beurteilung von der Effektivität eines Systems oder Prozesses. TAF ist in diesem Bereich Methodenführer und ist in der Lage, vorhandene Systeme oder deren Teile hinsichtlich ihrer Wirkung zu analysieren und zu optimieren.

Als Wirkungsanalyse oder Assessment wird in den Wirtschaftswissenschaften die Bewertung der Wirkungen einer Aktivität, eines Projektes oder eines Programms bezeichnet.

Im Gegensatz zur Nutzwertanalyse setzt die Wirkungsanalyse nicht erst bei der Bewertung der ermittelten Ergebnisse einer Aktivität ein, sondern bezieht die stufenweise Ergebnisermittlung in die Analyse mit ein. Planungsprozesse werden dadurch optimiert, und die Risiken, dass die gewünschten Ziele nicht erreicht werden, verringert.

Wirkungsanalysen dienen beispielsweise dazu, folgende Fragen zu beantworten:

  • Sind Prozesse in ihrer Planung und Durchführung ausreichend gesichert?
  • Wo sind einzelne Prozessschritte offen?
  • Gibt es dadurch Lücken in Prozessketten, die zu Brüchen führen?
  • Erzielen die einzelnen Prozessschritte die notwendigen Ergebnisse?
  • Führen die innerhalb einer Maßnahme durchgeführten Aktivitäten tatsächlich zu den erhofften Ergebnissen und Wirkungen?
  • Sind die erhofften Zusammenhänge zwischen einzelnen Prozessschritten, zwischen Maßnahme und angenommener Wirkung tatsächlich gegeben?
  • Rechtfertigt die tatsächlich erzielte Wirkung den Mitteleinsatz?
  • Wurde eine Verringerung von Ressourcenmissbrauch in einem Unternehmen ausschließlich aufgrund des installierten Anti-Fraud-Managementsystems erreicht oder gab es externe Einflüsse und Auslöser?

Hier geht es zu der Inhaltsbeschreibung der Konferenz...

 

TAF Chief Audit Executives Network

 
 

Unsere Teilnehmerliste ist mittlerweile geschlossen, die Interessenten, die auf Grund der Beschränkung der Teilnehmerzahl in der ersten Runde nicht zum Zuge kamen, haben wir auf Grund des großen Interesses auf eine Warteliste setzen müssen. Sollten einige Teilnehmer zur konstituierenden Sitzung nicht erscheinen, werden wir die Kollegen auf der Warteliste ansprechen.

Der Themenschwerpunkt der ersten Sitzung kreist um die Frage nach der optimalen Complianceorganisation. Hierfür werden wir einführende Vorträge zur grundsätzlichen Ausgestaltung in mittelständischen Konzernen (börsennotierte und nicht börsennotierte), einen Praxisbericht Erstprüfung Compliance und einen Praxisbericht zur Rolle der Internen Revision in einer Projektgruppe Compliance hören. Diese Streuung der Themen, die das Schwerpunktthema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, verspricht eine interessante Grundlage für die Teilnehmer des Arbeitskreises.

Das Netzwerk ist keine teure Weiterbildungsveranstaltung, sondern die Möglichkeit einer intensiven, vertraulichen und gemeinsamen Arbeit an strategischen Themen, die für Chief Audit Executives von Bedeutung sind.

Die bislang vorhandene Mischung der Branchen verspricht einen interessanten Input. Neben Industrie und Maschinenbau sind kommunale Versorger, NGOs, Chemieunternehmen und Autobauer vertreten.

Bei Fragen zu diesem Chief Audit Executive Network stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Kurzcheck Bauprozesse (neu)

 
 

Die Durchführung von Bauvorhaben gehört für viele Unternehmen nicht zum Kerngeschäft, ist  aber vielfach  untrennbar mit ihrer Geschäftstätigkeit verbunden (z. B. bei Neu- oder Erhaltungsinvestitionen). Dies gilt etwa für alle neu errichteten Produktions- und Bürogebäude, für wesentliche Erweiterungen oder auch Umbauten sowie Sanierungsmaßnahmen.

Die hierbei anfallenden Kosten gehen auch bei mittelständischen Unternehmen oftmals in den sechs- bis siebenstelligen Bereich. Ein nicht unwesentlicher Teil entfällt dabei auf immaterielle Leistungen (u. a. extern eingekaufte Baudienstleistungen). Diese Aufwandsposition ist umso größer, je weniger das Unternehmen mit Bauen ansonsten zu tun hat.

Viele mittelständische Unternehmen haben überhaupt keine eigene Baurevision oder bautechnisch ausgebildete Revisoren. Auch gibt es dort oft keine eigene Planungs- oder Bauabteilung, die sich um die Bauvorhaben ausreichend kümmern kann.

Die gegenwärtig bei Großunternehmen zu beobachtende Tendenz, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, führt sowohl in der eigenen Baurevision als auch in der eigenen Bauabteilung zu einem Abbau der fachlichen Ressourcen und als Kompensation zum Einkauf externer Dienstleistungen.

In der Folge kommt es zu Schwachstellen und Risiken in der Prozesskette zur Abwicklung des Bauvorhabens. Bleibt dies unerkannt oder werden nicht die entsprechenden Maßnahmen ergriffen, kommt es auf Grund einer unzureichenden Überwachung der Bauprozesse zu folgenden Auswirkungen:

 

  • Fehlende notwendige Kontrollen
  • Nichtwahrnehmung von Bauherrenaufgaben
  • Nicht ausreichendes Projektmanagement
  • Unzureichende Ausschreibung und Vergabe
  • Manipulation der Ausschreibung und Vergabe
  • Unvollständige vertragliche Vereinbarungen
  • Mängel in der Leistungserbringung
  • Nachtragsmanagement zu Lasten des Bauherrn
  • Falschabrechnung

In aller Regel führt dies zu Mehrkosten für das Bauvorhaben und zu finanziellen Nachteilen für den Bauherrn. Dies betrifft insbesondere die Beschaffung der externen Leistungen. Wesentliche Risiken sind hier Wettbewerbseinschränkungen, Bieterbevorzugung, manipulierte Leistungsbeschreibungen und die Möglichkeit, durch geschicktes Vorgehen die Basis für spätere, nicht gerechtfertigte Nachträge zu legen

Download der Produktbeschreibung...

 

Jobbörse: Neues Suchprofil

 
 

Senior Auditor (Bank, Finanzdienstleister, Kapitalanlagegesellschaft, etc.) sucht neue Arbeitsstelle.

Wirtschaftswissenschaftler, 34 Jahre, Senior Auditor oder Manager in ungekündigter Festanstellung sucht aus privaten Gründen neue Herausforderungen als Internal Auditor in einer Internen Revisionsabteilung oder als Leiter einer kleinen  / mittleren Revisionsabteilung.

Fachliche Schwerpunkte:

  • Project, Operational und Financial Audits als Internal Auditor
  • Beratungsaufgaben (Interne Arbeitsanweisungen, Projekte)
  • Internes Kontrollsystem
  • Umfangreiche Erfahrung mit Systemen im Börsenhandelsumfeld
  • Sonderprüfungen (Dolose Handlungen, Reisekosten)
  • Internationale Projekterfahrung.

Vita-Kurzfassung:

Einstieg ins Berufsleben als Vorstandsassistent und interner Unternehmensberater bei einem Systemhaus im Bereich Börsenhandel (Tochter eines DAX-Unternehmens). Verschiedene internationale Projekte (Chicago, Hong Kong, Deutschland, Luxemburg) in diesem Bereich teilweise mit Leitungsfunktion. Mitwirkung bei verschiedenen internen Projektaudits.

Nach über sechs Jahren Wechsel in die Interne Revisionsabteilung der Konzernmutter als General Auditor. Weiterentwicklung zum Certified Internal Auditor. Beförderung zum Audit Manager nach zwei Jahren. Durchführung von Beteiligungsprüfungen, IT-Prüfungen (proprietäre Systeme) und Prozessprüfungen (Wertpapierhandel, Einkauf, Versicherung), sowie Projektprüfungen. Beratungsleistungen in Bezug auf Interne Kontrollsysteme und Verfahrensanweisungen. Durchführung von Sonderuntersuchungen.

Mehr in der Jobbörse...

 

FraudFighter: Kein Internes Kontrollsystem in der Gemeinde Sersheim

 
 

Sersheim ist eine kleine Gemeinde in der Nähe von Stuttgart.Dort bemerkte man bereits Ende September 2008 im Rathaus, dass die Belegführung im Bereich Kasse nicht in Ordnung war. Daraufhin schaltete Bürgermeister Jürgen Scholz sowohl die Kommunalaufsicht wie auch die Kriminalpolizei ein. Die darüber hinaus bei der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA)  beantragte Sonderprüfung für die Jahre 2003 bis 2007 erfolgte zwischen Oktober und Dezember 2008. Ferner prüften Mitarbeiter des Rathauses den Zeitraum zurück bis ins Jahr 1998. Festgestellt wurde ein stolzer Fehlbetrag von insgesamt 490.000 Euro.

Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen hat sich der Verdacht gegen die mittlerweile gekündigte Angestellte, die jahrzehntelang im Rathaus gearbeitet hatte und als dienstbeflissen, korrekt und penibel galt, konkretisiert. Entstanden sei der Schaden durch manipulierte Buchungen im Bereich der Barkasse bei Bareinzahlungen und Kontenübertragungen, so Scholz. Darüber hinaus sei inzwischen klar, dass vorsätzlich Belege, Tagesabschlüsse und andere Unterlagen vernichtet wurden, um Spuren zu verwischen. Gleichfalls fehlen die Unterlagen der Kassenprüfungen von 1992 bis 2002.

Bei allen Kontrollen und der regelmäßigen Überprüfung der GPA seien „keine Unregelmäßigkeiten“ festgestellt worden, gab Scholz an. Sein Fazit: „Wir haben Fehler bei der Kontrolle und der Überwachung gemacht“. Jetzt gelte es die Lehren daraus zu ziehen. Ein externes Büro soll die vorhandenen Kontrollmechanismen analysieren und Verbesserungsvorschläge machen; die Angelegenheit soll transparent aufgearbeitet werden.

Seit eine neue Mitarbeiterin die Kasse übernommen hat und ausschließlich auf bargeldlosen Zahlungsverkehr umgestellt wurde, gebe es keinen Anlass zur Beanstandung mehr.

Auch der Gemeinderat fordert eine lückenlose Aufklärung und kritisiert gleichzeitig den Bericht der GPA: „Sie bemängeln jetzt, was sie selbst jahrelang übersehen und verschlafen haben“.

Nach einem ähnlichen Skandal in einer anderen Gemeinde - dort ging es um den Stadtkämmerer, der das Geld mit Wetten und im Rotlichtmilieu durchgebracht hat - ein weiterer wesentlicher Fall in deutschen Kommunen. Wir fragen uns, wie unsere Bürgermeister auf unsere Steuergelder aufpassen...

  Um sich vom Newsletter abzumelden, senden Sie
bitte eine E-Mail an newsletter@auditfactory.de.


Impressum
The AuditFactory
Hauptstraße 83
74321 Bietigheim-Bissingen
Telefon 07142 966 83 32
Telefax 07142 966 79 74
info@auditfactory.de

verantwortlich für den Inhalt dieses Newsletters:
Elmar Schwager
QUICKLINKS:
 

Berliner Prüfungs- und Beratungsunternehmen sucht Mitarbeiter in der IT-Prüfung

Senior Auditor / Junior Manager (Certified Internal Auditor) sucht neuen Wirkungskreis

Senior Auditor sucht neue Herausforderungen als Senior Internal Auditor in einer kleineren oder mittleren Internen Revisionsabteilung.

Diplom-Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt Transportwesen sucht neue Aufgaben im Bereich Interne Revision und Compliance auf freiberuflicher Tätigkeit.

Inhouse-Seminare von TAF

Überblick zum CFE-Examen in Deutschland

MBA-Studiengang Risk & Fraud

Täterprofile

Kurzlehrgang Korruptionsprävention

Gefährdungsanalyse nach § 25c KWG

Der Begriff der dolosen Handlung

Faktorenkomplexe doloser Handlungen

Was ist ein Anti-Fraud-Management-System?

Einrichtung und Evaluierung von AFM-Systemen

Stichworte im Glossar: 100

Neu aufgenommen:

Gehalt von Internen Revisoren

Tipps für Bewerber